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    Zuletzt aktualisiert: 09.10.2011 um 16:08 UhrKommentare

    Glücksgefühle sind der schönste Lohn

    Den 18. Graz-Marathon entschied der Kenianer Edwin Kipchirchir-Kemboi in einer Zeit von 2:14:58 für sich. Bei den Damen gewann Esther Wanjiru-Macharia in neuer Rekordzeit. Mit dem fünften Platz wurde der Steirer Manfred Heit bester Österreicher. Im Halbmarathon stellte Andrea Mayr einen neuen Rekord auf.

    Edwin Kipchirchir-Kemboi, Sieger des 18. Graz-Marathon

    Foto © KLZ/KanizajEdwin Kipchirchir-Kemboi, Sieger des 18. Graz-Marathon

    Eigentlich wollte ich nur eine Zeit unter 1:14 Stunden laufen. Aber diese Zeit jetzt ist ganz einfach fantastisch", strahlte Andrea Mayr im Ziel vor der Grazer Oper. Österreichs Aushängeschild im Langstreckenlauf steht voll im Aufbauprogramm für den Marathon Ende Oktober in Frankfurt. Dort will sie das Limit (2:35 Stunden) für die Olympischen Spiele 2012 in London knacken. Daher war der Halbmarathon eigentlich nur als Formüberprüfung gedacht. Doch der Testlauf über 21,1 Kilometer wurde zu einer eindrucksvollen Glanzvorstellung. In 1:12:44 Stunden verbesserte die Oberösterreicherin den Streckenrekord von Eva-Maria Gradwohl (1:14:47 Stunden) aus dem Jahre 2007 um nicht weniger als 2:03 Minuten. Auf den von ihr selbst gehaltenen österreichischen Rekord fehlten der SVS-Athletin auch nur 30 Sekunden. "Ich gar nicht wissen, wie schnell ich gewesen wäre, hätte ich es auf einen Rekordlauf angelegt gehabt", erzählt die Welt- und Europameisterin im Berglauf.

    Rhythmus gesucht

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    Foto © GEPA

    Foto vergrößernNeo-Rekordlerin Andrea MayrFoto © GEPA

    Auf den ersten Kilometern hat sich Mayr nicht wirklich wohl gefühlt. "Es hat gedauert, bis ich meinen Rhythmus finden konnte", schildert die Welserin, die auch auf der Anfahrt nach Graz nicht das beste Gefühl gehabt hat. "Ich habe in den letzten Wochen sehr hart trainiert, am vergangenen Freitag stand zudem ein Trainingslauf über 22 Kilometer auf dem Programm. Da habe ich nicht wirklich gespürt, dass ich so gut in Form sein würde."

    Nur zwei Männer

    Und wird sich Mayr, die am Samstag ihren 32. Geburtstag feiert, für ihren tollen Lauf eine Belohnung gönnen? "Meine Belohnung ist das Glücksgefühl, das ich jetzt habe. Ich bin sicher ein paar Tage high", schmunzelt Mayr, die sich über die Halbmarathon-Distanz auch nur zwei Männern geschlagen geben musste. Mit ihrem Tempomacher, dem Villacher Roman Weger (3.), kam sie zeitgleich ins Ziel.

    Für den zweiten Höhepunkt sorgte die Kenianerin Esther Wanjiru-Macharia. Die 24-Jährige siegte über die Marathon-Distanz ebenfalls in neuer Streckenrekordzeit. Die Afrikanerin, die in ihrer Karriere den erst zweiten Marathon bestritt, brauchte für die 42,195 Kilometer 2:32:12 Stunden. Die alte Bestmarke wurde von ihrer Landsfrau Nguriatukei Rael Kiyara aus dem Jahre 2009 mit 2:33:04 gehalten.

    Dreifacherfolg

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    Foto © GEPA

    Foto vergrößernEr war bester Österreicher und zugleich auch bester Steirer: Manfred Heit (r.) lief im Marathon in 2:33:35 Stunden auf Platz fünf.Foto © GEPA

    Bei den Herren ging der "Länderkampf" Kenia gegen Äthiopien ganz klar an die Kenianer. Sie feierten durch Edwin Kipchirchir-Kemboi (2:14:58 Stunden), Vorjahrssieger Robert Kipkoech-Kirui (2:16:40) und Stanley Kipkoech-Kirui (2:17:19) einen Dreifacherfolg.

    Sieger Kipchirchir startete im Augarten die entscheidende Attacke. "Es war ein hartes Rennen, die letzten fünf Kilometer musste ich alleine laufen", sagte der Sieger, der seine Trainingszelte heuer auch auf der Turracher Höhe aufgeschlagen hatte.

    Beim MOL City Run setzte sich Topfavorit Thomas Rossmann erwartungsgemäß durch. Der Feuerwehrmann benötigte nur 36 Minuten und 6 Sekunden ins Ziel. Susanne Pumper liegt im Gesamtranking auf dem siebenten Platz und war damit auch die schnellste Dame.


    Sieg für die Schweiz

    Es war sein dritter Start in Graz: Der Schweizer Matthias Müller war im Halbmarathon der Herren in 1:11:03 Stunden die klare Nummer eins. Platz zwei eroberte der Steirer Vinzenz Kumpusch (links/1:12:19).

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    Neue Bestzeit durch Esther Wanjiru-MachariaFoto © GEPA

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