Hoffnung auf Linz, Australien fällt aus
Karriere der Grazer Tennisspielerin Lisa Moser schreitet zügig voran - Schretter ging nach Wien.
TENNIS. Am Samstag beginnt das größte österreichische Damen-Tennisturnier in Linz mit der Qualifikation. Ob es dabei einen steirischen Beitrag geben wird, ist noch offen. Die Grazerin Lisa Moser hat ihren Wunsch nach einer Wildcard für die Qualifikation schon vor Wochen deponiert, jetzt heißt es warten. "Am Freitag um 16.01 Uhr nach dem Sign-In wissen wir Bescheid", erläutert Trainerin Evelyn Fauth. Vorbereitet hat sich Moser jedenfalls sehr gewissenhaft auf dem neuen, extra für die Trainingsgruppe der Tennis-Base-Austria verlegten Hardcourt in der Tennishalle von Peter Pokorny.
Lisa Moser (20) hat im Sommer den Einzug in die WTA-Weltrangliste geschafft, mittlerweile liegt sie mit 18 Punkten auf Rang 852. Ihr bestes Ergebnis war das Halbfinale in Casale (ITA) aus der Qualifikation heraus.
Im Herbst wollte Moser eigentlich an vier Futures in Australien teilnehmen. "Das mussten wir leider aus Kostengründen absagen. Bei diesen Turnieren gibt es keine Wohnungen oder Privatunterkünfte und daher ist vier Wochen Australien kein Thema", sagt Fauth.
News gibt es auch vom besten männlichen steirischen Nachwuchsspieler, Johannes Schretter. Er hat seinen Wohnsitz nach Wien verlegt und trainiert dort in der Akademie von Ex-Profi Werner Eschauer. "Ich habe zuerst ein zweitägiges Probetraining bestritten. Nach dem Turnier in Umag habe ich mich dann entschieden, den Schritt nach Wien zu machen", sagt der 16-Jährige. Er wohnt im neunten Bezirk in einer Wohnung seines Onkels. "Perfekt kenne ich mich noch nicht aus, aber zur Halle finde ich mit der U-Bahn schon ganz gut", meint er schmunzelnd. Seine nächsten Auftritte bestreitet er im November in der Türkei. Schulisch absolviert er weiter das E-Learning-Modell am Sport-Borg-Graz. RAIMUND HEIGL












