Drei von vier FH-Granden gaben nach
Aufsichtsrat für Korrektur der Altverträge./ ÖVP gegen Umweltanwältin.

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Ein heißes Eisen packte der Aufsichtsrat der Fachhochschule Joanneum (Vorsitz: Günther Witamwas und Friedrich Möstl) an: die attraktiven Altverträge von vier Führungskräften. Drei von ihnen sind nach Verhandlungen mit dem neuen FH-Geschäftsführer Günter Riegler bereit, Zugeständnisse zu machen. Auch auf Drängen von Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (VP) hin wollen Personalchef Peter Reininghaus und die Koordinatoren Werner Hauser und Peter Wilhelmer teils auf Sonderrechte verzichten oder bei Gagen Abstriche akzeptieren. Mit Andreas Thomasser konnte keine Einigung erzielt werden.
Der Aufsichtsrat segnete einstimmig die Vereinbarungen mit Hauser und Wilhelmer ab. Eine Mehrheit gab es für das Abkommen mit Reininghaus. Der Porsche-Fahrer wird der FH langfristig um ein paar Hunderttausend Euro billiger kommen. Der Wermutstropfen: Obwohl ursprünglich ein Gehalt in Höhe von maximal 75 Prozent des Gehaltes des Geschäftsführers vereinbart war, waren es zuletzt inklusive aller Gehaltstangenten 100 Prozent und werden es künftig immer noch 91 Prozent sein. Für manche Aufsichtsratsmitglieder hat die Geschäftsführung daher in den Verhandlungen "versagt". Die Mehrheit akzeptierte die Begründung, wonach "nicht mehr zu holen war" bei Reininghaus.
Bei Thomasser will man es noch auf dem Verhandlungswege versuchen. Letzter Ausweg: eine (zweifellos teure) Kündigung.
Die Diskussion über die Abschaffung der Umweltanwältin kommt nicht von ungefähr: Der Erste, der dies forderte, war vor zwei Wochen Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. Unter seiner Ägide wurde die nächste Landesgruppenversammlung des ÖVP-Wirtschaftsbundes auf den 19. November vorverschoben, Buchmann tritt wieder als Obmann an und sucht sich zu profilieren. Regierungskollege Hans Seitinger gab ihm nun Flankenschutz, aber auch ÖVP-Klubobmann Christopher Drexler war schon vor Jahren für die Abschaffung eingetreten - für ihn ist Ute Pöllinger und war zuvor schon Alois Oswald zu sehr ein Verhinderer von Projekten.













