Vorrang für Ehrenamtliche
Zwölf Preisträger des Bewerbs "Zukunftsgemeinde Steiermark" wurden gestern geehrt - darunter fünf Ehrenamtliche aus Graz und Umgebung.
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Ganz im Zeichen des Ehrenamtes - es ist ja das Jahr des Ehrenamtes - stand der heuer zum sechsten Mal vom Steirischen Volksbildungswerk durchgeführte Wettbewerb "Zukunftsgemeinde Steiermark". Eine Jury hat aus 437 Einreichungen je drei Preisträger in vier Kategorien ausgewählt. Gestern haben Landeshauptmann Franz Voves und sein Stellvertreter Hermann Schützenhöfer die Preise übergeben. Folgende Gewinner kommen aus Graz und Umgebung:
Marianne Graf: Die Lehrerin und Diplompädagogin aus Gössendorf ist Preisträgerin in der Kategorie "Auszeichnung des Lebenswerkes". Neben vielen anderen Tätigkeiten hat Graf 1992 mit ihrem Ehemann Wilhelm die Albania-Austria Partnerschaft (AAP) ins Leben gerufen. Mit Hilfe von Spenden realisiert die AAP unter Präsidentin Graf viele Projekte in Albanien, bei denen es in erster Linie um die Verbesserung der teilweise katastrophalen Lebenssituation in diesem Land geht.
Adelheid Creuzburg: Die Musikerin und Pädagogin aus Graz erhielt den 3. Preis in der Kategorie "Ehrenamtlichkeit in der Volkskultur". Schon früh engagierte sich Creuzburg neben ihrer Lehrtätigkeit für gemeinsames Musizieren und Singen, die auch die Persönlichkeit, soziale Kompetenzen und die Kreativität fördern.
Helmut Sorger: Der 1. Preis in der Kategorie "Ehrenamtlichkeit in den Einsatzorganisationen" ging an das überaus aktive Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Krumegg. Daneben ist Sorger auch in anderen Bereichen seiner Gemeinde ehrenamtlich tätig, wo er sich etwa für den Umweltschutz engagiert.
Johann Mayerhofer: Ebenfalls in der Kategorie "Einsatzorganisationen" wurde eines der Urgesteine der Bezirksstelle Graz des Roten Kreuzes mit dem 2. Preis bedacht. Über 15.000 Ausfahrten im Rettungsdienst hat Mayerhofer schon absolviert.
Trautgundis Kaiba: Der 3. Preis in dieser Kategorie ging schließlich an die Mitbegründerin und stellvertretende Obfrau des Hospizvereins Steiermark. Mit tiefster und innerster Überzeugung steht die ehemalige Ärztin Kaiba den Mitarbeitern der Hospizbewegung und Patienten auch nach ihrer Pensionierung jederzeit hilfreich zur Seite.
"Wichtig für die Auswahl war die objektiv nachvollziehbare Bedeutung des Engagements der vorgeschlagenen Personen", erklärt Organisator Gerald Gölles vom Steirischen Volksbildungswerk. HANS ANDREJ


















