Jugendliche bauten sich eigene Schul-Solaranlage
Schüler einer Neuen Mittelschule in Graz haben sich die Solaranlage auf ihrem Schuldach selbst gebaut. 30 Quadratmeter Kollektorfläche sorgen für warmes Wasser in Turnsaal und Schulküche.

Foto © Reuters/Sujet
50Die 30-Quadratmeter-Anlage der NMS Karl Morre in Eggenberg sorgt für warmes Wasser im Turnsaal und der Küche, so Projektleiterin Barbara Horst vom Umweltamt der Stadt Graz bei der Präsentation des vom Umweltamt initiierten und gemeinsam mit dem Steirischen Klimabündnis durchgeführten Projekts.
Kollektorfläche
Drei Tage lang haben die Schülerinnen und Schüler der NMS KArl Morre intensiv im Rahmen des sogenannten "Solarcamp" an der Fertigstellung der Solaranlage gearbeitet. "Sie waren speziell für den Zusammenbau der Sonnenkollektoren zuständig und haben zwischendurch auch den theoretischen Hintergrund in Workshops vermittelt bekommen", schilderte die Projektleiterin. Mit der fertigen Anlage mit rund 30 Quadratmetern Kollektorfläche soll künftig Warmwasser hauptsächlich für den Turnsaal - er wird den Sommer über von externen Sportvereinen genützt - bereitgestellt werden. Aber auch für die Schulküche und die Reinigungsdienste soll das Warmwasser noch reichen.
"Hier geht es darum, jungen Menschen deutlich zu machen, dass Energievorsorge einfach für jede und jeden möglich ist und die Sonne eine ideale Partnerin ist", schilderte die Grazer Umweltreferentin Bürgermeisterstellvertreterin Lisa Rücker (G). "Wenn die Schüler ihre Erfahrungen mit ins Elternhaus tragen uns sich noch weitere Schulen Tipps holen, sind die Gesamtkosten von rund 40.000 Euro sehr gut angelegt", ergänzte Umweltamtsleiter Werner Prutsch.
















