Feinstaub: Grazer TU-Symposium beleuchtet Reduktionspotenziale
Die Feinstaubproblematik sowie Maßnahmen zur Reduktion stehen im Mittelpunkt eines Symposiums an der TU Graz. Dabei wird am Mittwoch auch die Wirksamkeit des "Feinstaub-100er" auf Autobahnen unter die Lupe genommen.

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Laut den Forschern vom Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik liege das größte Vermeidungspotenzial von Feinstaub im Straßenverkehr in der Fahrzeugtechnik.
Verkehrsbeeinflussungsanlagen
Den Reduktionspotenzialen bei Feinstaub (PM10) und Stickoxiden im Straßenverkehr widmen sich Stefan Hausberger und Peter Sturm vom Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik an der TU Graz. "Es zeigt sich ganz deutlich, dass die Schadstoffemissionen im Verkehr nur über die Fahrzeugtechnik in den Griff zu bekommen sind", erklärte Hausberger. Verkehrsbeeinflussungsanlagen, wie sie auf der Südautobahn im Großraum Graz installiert wurden, spielten im Vergleich dazu eine untergeordnete Rolle, so die Wissenschafter.
Auf den Zusammenhang zwischen Hausbrand und Feinstaub wird Hans Puxbaum vom Institut für Chemische Technologien und Analytik der TU Wien eingehen. Mit dabei sind auch Vertreter der steirischen Landesregierung, die für die Umsetzung von Maßnahmen zur Feinstaubbekämpfung zuständig sind: Der steirische Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann (F) und Gerhard Semmelrock, Leiter der entsprechenden Fachabteilung werden den Maßnahmenplan zur Reduktion der Feinstaubbelastung in der Steiermark vorstellen und den Plan der Umsetzung darlegen. Den Gesundheitsschäden, die durch Feinstaub entstehen - insbesondere die signifikanten Beziehungen zu kardiovaskulären Todesursachen, ischämischen Herzkrankheiten und Lungenerkrankungen - geht Manfred Neuberger von der Med-Uni Wien nach.
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Symposium zur Feinstaub-Problematik, Kommission für Reinhaltung der Luft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Institut für Verbrennungskraftmaschinen, 28. September 2011, ab 13.00 Uhr, TU Graz, Inffeldgasse 21, Hs i7.
















