Kongress begann mit Protest
20 Medizinern war ihr Visum verweigert worden.

Foto © Gernot Eder
GRAZ. Empörung herrschte am Samstag bei der Eröffnung eines internationalen Medizin-Kongresses in Graz. Von den 300 geladenen jungen Medizinern, Studenten und Ausbildern aus aller Welt war es 20 Personen nicht möglich, ein Visum für Österreich zu bekommen. Sie stammen aus dem Sudan, Kenia, Nigeria, Nepal und Uganda.
"Ich bin zornig", sagte der Allgemeinmediziner, Uni-Lehrbeauftragte und Kongress-Mitorganisator Michael Wendler. Vom Außenministerium habe es keine Erklärung für die Verweigerung gegeben. Aus Protest wurden bei der Eröffnung am Klinikgelände lebensgroße Pappfiguren aufgestellt, die die Abwesenden repräsentieren sollten.

















