Kontrolle: "Mehr zur Sache und weniger Politik"
Eine Rückkehr zu Diskussionen auf "sachlicher Ebene" wünschte sich KP-Gemeinderätin Ina Bergmann bei der Übergabe des Vorsitzes im Kontrollausschuss an die SP-Mandatarin Susanne Bauer.

Foto © Stadt Graz/FischerIna Bergmann (links) übergibt den Vorsitz an Susanne Bauer
Und Bauer wünscht sich als neuen Rechnungshofdirektor eine "Person mit Ecken und Kanten", die vor der Politik nicht in die Knie gehe.
Die wohl wichtigste Entscheidung für die nächsten Jahre hat der Kontrollausschuss jetzt mit der Bestellung des neuen Chefs für den Stadtrechnungshof zu treffen. Nach der Vorauswahl durch eine Personalberatungsfirma werden dann sechs bis sieben Personen - 27 Bewerbungen sind eingegangen - zum Hearing eingeladen, bei dem alle Mitglieder des Kontrollausschusses dabei sind. "Das Hearing wird nach derzeitigem Stand Mitte Oktober über die Bühne gehen. Wir streben einen einstimmigen Beschluss über den Vorschlag an", so Susanne Bauer.
Zuletzt seien die Diskussionen im Ausschuss oft ins Politische abgeglitten, bedauert die scheidende Vorsitzende Bergmann, die nun Stellvertreterin ist. So habe es zuletzt auch einige Berichte gegeben, die nicht einstimmig abgesegnet wurden. Nachfolgerin Bauer will jetzt auch die aus 45 bis 50 Punkten bestehende Liste der offenen Prüfanliegen durchforsten. Die Reininghausgründe sollten jetzt aber wieder aktuell werden. HANS ANDREJ
















