Mautspezialist Efkon: Fester Anker im Süden Afrikas
Mautspezialist Efkon mit starkem Wachstum. Gegenüber dem Vorjahr liegen wir mit plus 25 Prozent sehr gut im Plan", so der Vorstand.

Foto © ScheriauRaimund Pammer, Finanz- und Technikvorstand
GRAZ. Das Wachstum liegt über dem Branchendurchschnitt, berichtet Raimund Pammer, Finanz- und Technikvorstand beim steirischen Anbieter für Mauttechnologie, Efkon: "Gegenüber dem Vorjahr liegen wir mit plus 25 Prozent sehr gut im Plan." Auch der Auftragseingang sei sehr hoch. Die gesamte Branche wächst jährlich um rund 16 Prozent. Einblick in detaillierte Zahlen gibt Efkon nicht, das Unternehmen gehört zu 97 Prozent dem Baukonzern Strabag. Durch diese Verbindung, sagt Pammer, könne man Synergien nutzen.
Derzeit ist Südafrika großer Auftraggeber, es wurde ein Vertrag zur Errichtung und Wartung von Mautstellen über elf Millionen Euro unterzeichnet. Südafrika, erklärt Pammer, sei ein "absoluter Kernmarkt" mit etwa einem Fünftel das gesamten Umsatzes. Weitere Schwerpunktmärkte sind Malaysia und Indien, in Russland baue man auf zukünftige Projekte. Der Markt in den USA wird beobachtet, ohne Übernahmen, die aber nicht geplant seien, habe man keinen Marktzutritt. Der Fokus liegt auf Märkten "mit Potenzial", wie dem größten Efkon-Kunden Deutschland, oder gerade Slowenien, wo die Vergabe eines Lkw-Mautsystems im Herbst entschieden werden soll.















