Sugar, Sugar Baby
Milk' n' Twist: Milchshakes mit einem Schuss Rock'n'Roll und ganz viel Zucker.

Foto © Sabine HoffmannKessi Rösler serviert Milk'n'Twist
Schlürfen erlaubt. Und schon am ersten Tag (vorgestern) kostet man sich lautstark durch die zuckerlrosa-türkise Karte, die von besoffenen ("drunken") über klassische bis zu speziellen Milchshakes einen süßen Bogen spannt. Da wären der Karamel Shake mit Baileys (3,60 Euro), Macadamia Shake (3,10 Euro) oder der Mohn Kirsche Shake (3,50 Euro). Alle nach amerikanischem Rezept: Milch, Schlagobers, Schlagobers, Schlagobers, gaaaaaanz viel Zucker und obendrauf die kandierte Kirsche mit - wie könnte es anders sein - Zucker- oder Schokostreusel. Die unterschiedlichen Zutaten kann man trotzdem herausschmecken, stilecht durch die bunten Strohhalme.
Und nicht nur für den Gaumen gibt's bei Milk'n'Twist, der kleinen Schwester des American King Cadillac Diners, Süßes. Wände in Pastelltönen, ein Wurlitzer, 50er Jahre Werbeschilder, und Betreiber Kessi Rösler und Charly Thalmaier im passenden Look - Zucker für die Augen.
Unübersehbar auch die Cupcakes (2,20 Euro), in rosa und blau mit Streuselsommersprossen. Optisch top, für die inneren Werte vergeben wir aber keine Greencard. Anders die Waffeln. Ob mit Apfelmus oder Rumtopffrüchten (jeweils um 2,90 Euro), ein amerikanischer Traum. Aber den erlebt man laut Karte in der Milchbar ohnehin: "In den 50ern und frühen 60ern waren Milchbars bestimmend für das Lebensgefühl vieler Jugendlicher, ein Ort, an dem sie unter sich sein und erste Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht machen konnten."
DAS FAZIT: Zeitreise ins Amerika der 50er. Nichts für Diabetiker und Kalorienzähler.
Features
Milk' n' Twist
Wo: Schönaugasse 3
Wann: Mo bis Sa 10 bis 19 Uhr

















