Fluglinie "Robin Hood" bleibt vorerst am Boden
Die steirische Regionalfluglinie "Robin Hood" dürfte an einem Wendepunkt angelangt sein: Nächste Woche soll ein neuer Geschäftsführer vorgestellt werden. Vorerst bleibt sie aber am Boden.

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Der Flugbetrieb der steirischen Regionalfluglinie "Robin Hood"sei vorübergehend eingestellt, kommende Woche soll ein neuer Geschäftsführer vorgestellt und das weitere Vorgehen festgelegt werden, hieß es vom Branchenportal Austrian Aviation Net. Bei "Robin Hood" war vorerst niemand erreichbar, seitens des Airport Graz wurde allerdings bestätigt, dass es diese Woche keinen "Robin Hood"-Flugbetrieb gebe.
Wie Austrian Aviation Net meldete, sind Mitarbeiter und Kunden am Freitag zu Mittag informiert worden, dass sich die Fluglinie "zum gegenwärtigen Zeitpunkt" außerstande sehe, der Beförderungspflicht nachzukommen. Zuletzt war Robin Hood wegen Streitigkeiten unter den Eigentümern sowie einer angekündigten Zwangsversteigerung in den Medien.
Neuigkeiten gibt es am Montag
Bei Robin Hood war am Freitag vorerst telefonisch niemand erreichbar. Gegenüber dem Branchenportal bat Eigentümervertreter Helmut Rieder darum, sich bis Anfang nächster Woche zu gedulden. Dann nämlich würden die Gesellschafter die weitere Vorgangsweise festlegen. Am Montag soll auch ein neuer Geschäftsführer präsentiert werden.
Seitens des Flughafens Graz wurde bestätigt, dass diese Woche keine Robin-Hood-Flüge stattfanden, nächste Woche aber wieder aufgenommen werden sollen. Die Fluglinie war im Jahr 2010 insolvent geworden, hatte aber einen Zwangsausgleich geschafft.
















