Arche Noah in Graz: Warten auf Umbaupläne
Tierheim-Umbau für Herbst geplant, Zeit wird knapp. Gerüchte um neuen Heimleiter.

Foto © HoffmannMüller, Zoppoth und Oster beim Rundgang in der Arche Noah
Bitte warten, heißt es seit Wochen für Veterinär-Stadtrat Edmund Müller. Und zwar auf den Kostenvoranschlag der Arche Noah für den Umbau der Quarantänestation. Der Umbau war für den Herbst geplant, nun wird die Zeit langsam knapp.
"Wir werden von der Arche Noah seit Mitte Juli ständig vertröstet", so Müllers Referentin Desiree Walter. Erst sei eine grobe Kostenschätzung vorgelegt worden, das sei aber zu wenig, um die 160.000 Euro fließen zu lassen, die Stadt und Land zahlen. 40.000 Euro übernimmt ja die Arche Noah. Arche-Generalsekretär Stefan Moser erklärt die Verzögerung mit den Urlauben von Architekt und Baumeister: "Nächste Woche liegt alles vor."
Worauf Müller neben den Plänen noch hofft: dass die Nachfolge für Herbert Oster und Heimleiterin Sonja Lang zum Zeitpunkt des Geldflusses geregelt ist. Beeinflussen könne er das alles nicht, die Förderung sei zweckgebunden.
Und noch einer ist in Warteposition: der angehende Heimleiter der Arche Noah, Peter Zoppoth. Er ist die große Hoffnung vieler Spaziergänger und Mitarbeiter der Arche Noah, die mit dem Umgangston der altgedienten Heimleiterin so ihre Probleme haben. Auch Oster und Moser setzen große Stücke auf Zoppoth. "Kompetent, sachlich, freundlich", lautet das Urteil.
Umso höher schlugen die Wogen, als sich zuletzt Gerüchte verdichteten, dass Zoppoth als Assistent abgesetzt sei und nur noch am Schreibtisch eingesetzt würde. Angebliche Begründung: Er sei viel zu freundlich zu den Spaziergängern.
"Stimmt nicht", stellten gestern die Arche-Chefs richtig. Moser: "Herr Zoppoth ist in Ausbildung zum Heimleiter." Auch Zoppoth weiß nichts von seiner Absetzung: "Es ist alles beim Alten." Allerdings: Bis er die Heimleitung offiziell übertragen bekommt, könne es noch dauern. ALICE SAMEC

















