Schröck will Brennpunkte in Graz entschärfen
Billa-Eck, Pavillon im Stadtpark und Co: SP-Sozialstadträtin Schröck fordert mehr Personal für Polizei wie Ordnungswache, vernetzt Experten und startet Wohnprojekt.

Foto © Marija Kanizaj"Solche Gruppen gibt es in jeder Großstadt", weiß Stadträtin Schröck.
Nein, die Lösung in Sachen "Soziale Brennpunkte in Graz" hatte SPÖ-Stadträtin Martina Schröck gestern auch nicht parat. Aber sie präsentierte mögliche Schritte dahin. Jedenfalls erste Ergebnisse jener Kommission, der neben der Polizei auch Ordnungswache, Caritas, der Grazer Drogenkoordinator sowie Sozialarbeiter angehören.
Wohnprojekt: Nächste Woche startet ein Pilotprojekt, bei dem rund zehn Personen - vor allem Stadtpark-Punks - wohnversorgt werden. Letztere müssen dafür Miete zahlen. Es handelt sich um ein betreutes Wohnen im Bezirk Lend. Arbeitsressort: "Die Punks" sollen in den Arbeitsprozess integriert werden, bräuchten dringend eine Beschäftigung. Hier sei die Politik gefordert, Betätigungsfelder zu schaffen. "Darüber hinaus muss es aber auch endlich in der Stadt ein eigenes Ressort für Arbeit geben", betont Schröck.
Mehr Personal: Die Stadträtin fordert mehr Personal für die Polizei - mit lieben Grüßen nach Wien. Auch die Ordnungswache gehöre aufgestockt, hier werde sie beim Bürgermeister vorstellig werden. Alkohol: Nach Züricher Vorbild könnte auch Graz Räume vertragen, in denen Alkoholkranke kontrolliert trinken dürfen.














