Die European Wind Soloists in Eggenberg
Zehn sympathische Herren im besten Alter bilden seit 1993 ein Bläserensemble, das besondere Beachtung verdient.

Foto © PrivatSchöner Gesamtklang: European Wind Soloists in Graz
GRAZ. Die European Wind Soloists, Mitglieder verschiedener europäischer Orchester, hatten für das zweite der sechs Eggenberger Schlosskonzerte dieses Sommers besondere Schmankerln im Gepäck. In der Besetzung von je zwei Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotten und Hörnern bot das vom Fagottisten Patrick de Ritis von den Wiener Symphonikern künstlerisch geleitete Ensemble im ersten Teil des Abends Originalwerke.
Charles Gounods "Petite Symphonie" in B-Dur, op. 216, war da schon ein gutes Exempel für feinsinniges Musizieren. Von rhythmischer Lebendigkeit und pikantem Humor geprägt, erklangen dann die "Sept danses d'après le Ballet 'Les Malheurs de Sophie'" aus der Feder von Jean Françaix, kurze Stücke, die jeden der Musiker herausforderten.
Bearbeitungen von Arien aus und Fantasien über italienische Opern (Giacomo Puccinis "Tosca", Gioachino Rossinis "Barbier von Sevilla" und "La Cenerentola" sowie Pietro Mascagnis "Cavalleria rusticana") in der Bearbeitung von Michele Mangani ließen im zweiten Teil viel Freiraum in der Gestaltung. Ohrenwürmer, gut arrangiert und souverän auf einen schönen Gesamtklang abgestimmt, gefallen immer.
Im Hörfunk: 14. August, 20.04 Uhr, Radio Steiermark.
















