Andritz: Analysten erwarten Umsatz- und Gewinnzuwächse
Die Analysten heimischer Finanzinstitute rechnen bei den am Dienstag zur Veröffentlichung anstehenden Halbjahresergebnissen des steirischen Anlagenbauers und ATX-Schwergewichts Andritz mit markanten Zuwächsen in allen Bereichen.

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Im Schnitt erwarten die Analysten der UniCredit, Raiffeisen Centrobank (RCB) und Erste Group einen Umsatz von 1,94 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2011, das würde einen deutlichen Zuwachs von 24,5 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 bedeuten.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird durchschnittlich bei 149,3 Mio. Euro erwartet, das Betriebsergebnis (Ebit) wird bei 115,3 Mio. Euro gesehen. Unterm Strich erwarten die Analysten einen Periodenüberschuss von 82,5 Mio. Euro, nach 67,3 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dies würde einem Anstieg von 22,6 Prozent gleichkommen.
Auftragseingänge und -bestände dürften sich aufgrund der im ersten Halbjahr 2011 an Land gezogenen Großprojekte ebenfalls deutlich verbessert haben, so die Analysten unisono. Der Auftrag für ein neues Werk von Montes del Plata in Uruguay allein bringt einen Wert zwischen 750 und 800 Mio. Euro ein und wurde im zweiten Quartal eingebucht. Zudem fiel der Auftragsgewinn für ein neues Zellstoffwerk von Eldorado Brasil mit einem Wert zwischen 300 und 400 Mio. Euro in das erste Quartal.
Segment "Hydro"
Im Segment "Hydro" dürfte dem Anlagenbauer die solide Nachfrage nach Modernisierungen in Europa und Nordamerika zugutekommen. Kleine und mittlere Wasserkraftprojekte erscheinen außerdem in Schwellenländern als "ganz vielversprechend", so die Experten der RCB. Im Segment "Metalle" setzt sich der verhaltene Ausblick der Experten unterdessen fort.
Bei den Gewinnspannen erwarten die Analysten der UniCredit nur minimale Verbesserungen. Im zweiten Quartal 2011 dürfte die Ebit-Marge den UniCredit-Analysten zufolge leicht auf 6,4 Prozent ansteigen, nach 6,2 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Hier verweisen sie auf Großprojekte, die eine geringere Gewinnspanne abwerfen dürften. Sollten sich die derzeitigen Rezessionsängste an den Aktienmärkten als nicht nachhaltig herausstellen, so bietet die Andritz-Aktie angesichts der zuletzt stattgefundenen Korrekturbewegung ein attraktives Einstiegsniveau, so die UniCredit-Analysten weiter.

















