Rumäne widersetzte sich Polizei nach Wegweisung
Ein 37-jähriger Rumäne attackierte Ehefrau und Sohn und wurde aus seiner Wohnung verwiesen. Als die Polizei die Einhaltung des Betretungsverbots kontrollierte, versuchte er einen Polizisten zu beißen.

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Die Polizei hat am Samstag in Graz einen 37-jährigen Mann festgenommen, der seine Ehefrau und seinen Sohn attackiert und sich trotz Betretungsverbot im Bereich ihrer Wohnung herumgetrieben hatte, wie die Bundespolizeidirektion am Sonntag mitteilte. Dabei hatte er auch die einschreitenden Polizisten angegriffen und einen Beamten verletzt. Der tobende Rumäne wurde in die Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF) gebracht.
Der Mann hatte am Samstagvormittag zum wiederholten Male seine Ehefrau tätlich angegriffen und seinen Sohn mit einem Faustschlag ins Gesicht verletzt, weil dieser seiner Mutter zu Hilfe kommen wollte. Daraufhin alarmierte die Frau die Polizei, die den Mann von der Wohnung weg wies und ein Betretungsverbot aussprach.
Die Polizisten kontrollierten knappe drei Stunden später, ob sich dieser auch tatsächlich an das Betretungsverbotes hielt und ertappten ihn dabei, dass er im Nahbereich der Wohnung lauerte. Da der 37-Jährige trotz wiederholter Aufforderung nicht bereit war, den Schutzbereich zu verlassen, versuchten die Uniformierten ihn mittels Körperkraft zu entfernen. Der Rumäne wehrte sich vehement und schlug nach den Polizisten, denen es jedoch gelang, ihn fixierten. Dabei wurde einer der Uniformierten leicht verletzt. Selbst jetzt gab er noch nicht auf und schlug mit seinem Kopf auf den Boden. Beim Versuch eines Beamten, ihn davon abzuhalten, versuchte er diesen zu beißen.
Der Tobende wurde schließlich ins LSF überstellt. Er wurde wegen Körperverletzung, schwerer Nötigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt, so die Polizeiinspektion Liebenau.














