Neue Aufsicht für LIG-Immobilien
In der Landesimmobiliengesellschaft (LIG) wird im kommenden September der Aufsichtsrat neu formiert.
GRAZ. Anführen wird das Aufsichtsgremium laut Gesellschafterbeschluss weiterhin der von der SPÖ entsandte Grazer Rechtsanwalt Harald Christandl. Ihm zur Seite steht ein neuer Stellvertreter: Nikolaus Lallitsch, Chef von Raiffeisen Immobilien, löst auf ÖVP-Seite den Notar Bernhard Frizberg ab. Neu in den LIG-Aufsichtsrat kommen Landesbaudirektor Andreas Tropper (anstelle des oftmals unbequemen Steuerberaters Friedrich Sperl) und Landesjägermeister Heinz Gach. Die LIG verwaltet beispielsweise Pflege- und Schülerheime, ist aber nur schwach mit Eigenkapital ausgestattet. In den letzten Jahren gab es immer wieder parteipolitische Gefechte. So wurde über den Umbau des Universalmuseums Joanneum eineinhalb Jahre gestritten. Mittlerweile herrscht aber gutes Einvernehmen auf Sachebene im Aufsichtsrat. Ein Strukturproblem bleibt bestehen: Das von Werner Erhart-Schippek und Albrecht Erlacher geleitete Unternehmen hat nur geringe Gestaltungsspielräume. In der Praxis tritt man häufig als Wunscherfüller für die Politik in Erscheinung.
















