Blasorchester der Grazer Universitäten feiert 20. Geburtstag
Über 60 Bläser sind es, allesamt Studenten, die Markus Dröscher, seit drei Jahren Obmann der "Grazer BläserVielharmoniE", organisatorisch betreut. Jetzt feiert das Ensemble sein 20-jähriges Bestehen.

Foto © PrivatAm Samstag im Grazer Landhaushof zu hören: Grazer BläserVielharmoniE
Drei Kärntner Studenten waren die Gründungsväter, aktive Mitglieder bei der Musikkapelle Bleiburg. Das genügte, um der Idee der Gründung eines studentischen Blasorchesters in Graz zum Durchbruch zu verhelfen. Und die "BläserVielharmoniE" erfreute sich wachsender Beliebtheit. Die Konzerte zum Semesterabschluss zählen mittlerweise zum Fixbestand in der Aula der Karl-Franzens-Universität.
Zur Gründungsversammlung kamen damals gleich 45 Interessenten. "Das hat uns beflügelt. Heute sind wir 60 aktive Blasmusiker", sagt Markus Dröscher, der auch nach seinem abgeschlossenen Architekturstudium weiter als Fagottist mitwirkt.
Wertvolle Erfahrungen
An Interessenten aus allen Fakultäten besteht kein Mangel. Mit einer Ausnahme. "Hornisten hatten wir immer schon zu wenig", stellt Dröscher ein wenig resignierend fest. "Es hat sich als günstig herausgestellt, wenn wir regelmäßig mit zwei Dirigenten arbeiten, die aus den Dirigierklassen der Kunstuniversität kommen. Sie gewinnen und sammeln bei uns wertvolle Erfahrungen", sagt der 30-jährige, aus Klagenfurt stammende Jungarchitekt. Derzeit dirigiert mit Giedre Slekyte eine Dame, ihr Kollege ist Michael Flaschberger.
So mancher Musiker der ersten Stunde blieb dem Ensemble treu. Und so kommt es, dass neben 20- Jährigen auch honorige Ärzte oder Diplom-Ingenieure sitzen. Alles im Dienste der, besser, alles aus Freude an der Musik.
Am Samstag konzertiert die Grazer BläserVielharmoniE um 16.30 Uhr im Grazer Landhaushof.














