"Plattform 25" rief zum "Tag der Härtefälle" auf
Aktivisten gegen das Sparpaket präsentieren Härtefälle. Modalitäten der Pendlerbeihilfe fix. Antragsformulare bald in Gemeindeämtern.
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Nicht erlahmt sind die Aktivisten, die gegen die Folgen des Sparpakets besonders für Behinderte und sozial besonders Bedürftige kämpfen. Die "Plattform 25" - benannt nach dem Ziel der Landespolitik, in weiten Ausgabenbereichen bis 2013 rund 25 Prozent einzusparen - versammelte am Freitag in Graz eine kleine Gruppe Gleichgesinnter zum "Tag der Härtefälle".
Präsentiert wurden von der Plattform rund 80 einzelne Beispiele von Personen, die auf besondere Hilfe angewiesen sind und die durch die Sparmaßnahmen im Sozialressort des Landes ganz oder teilweise gefährdet sind. Die Einzelfälle belegen, dass es in der Steiermark tatsächlich beträchtliche Notlagen gibt, welche verstörend große Belastungen für die Betroffenen darstellen.
Pendlerbeihilfe
Die neue Pendlerbeihilfe des Landes Steiermark und der Arbeiterkammer (AK) ist seit Freitag auf Schiene, so AK-Präsident Walter Rotschädl. Bekanntlich trägt die Kammer heuer und 2012 ein Drittel der Kosten. Die Antragsformulare liegen ab 20. Juni in den Gemeindeämtern, bei den AK-Bezirksstellen und in gewerkschaftlich organisierten Großbetrieben auf. Im Internet - www.soziales.steiermark.at - und www.akstmk.at schon in wenigen Tagen. Auch, wer wegen des Sparpakets der Landesregierung bereits einen abschlägigen Bescheid erhalten hat, kann aufatmen. Der Antrag muss laut AK nicht noch einmal gestellt werden, sondern wird automatisch positiv erledigt. Die Pendlerbeihilfe des Landes Steiermark - jetzt unterstützt von der AK - ist eine Hilfe für berufstätige Pendler mit geringen Einkommen.



















