VP-Schwenk bei Glücksspiel
Nun wird doch wieder nachgedacht über Automaten-Verbot. Jugendliche sollten ab sofort per Magnetkarte von den Spielautomaten gesperrt sein, ein Totalverbot sei definitiv das Ziel, so die Junge ÖVP.

Foto © Fuchs
Das neue Glücksspielgesetz erlaubt höhere Einsätze, wenn auch in Verbindung mit strengeren Kontrollen. Es liegt aber bei den Bundesländern, das Spiel mit den Automaten zu erlauben oder zu untersagen. Vor diesem Hintergrund und nach dem Beschluss am Wiener SPÖ-Parteitag, in Wien ein Verbot anzustreben, brachte die KPÖ in den Grazer Gemeinderat den Antrag an die Landesregierung ein, keine Bewilligungen zum Betrieb von Glücksspielautomaten mehr zu erteilen und eine entsprechende Gesetzesänderung zu veranlassen.
Im Abänderungsantrag der ÖVP wird der Landesgesetzgeber ebenfalls aufgefordert, die Auswirkungen eines Landesverbotes zu prüfen. Auch die ÖVP will die niedrigen Höchsteinsätze beibehalten (im neuen Gesetz sind zehn Euro statt wie bisher 50 Cent vorgesehen) und das raschere Inkrafttreten der strengeren Kontrollen.
Einen Schritt weiter geht die Junge ÖVP mit Martina Kaufmann und Lukas Schnitzer: Jugendliche sollten ab sofort per Magnetkarte von den Spielautomaten gesperrt sein, ein Totalverbot sei definitiv das Ziel, und "die Art von Politik, wie sie Wolfgang Kasic sichtlich betreibt, ist schwerstens abzulehnen".
















