Der Angriff auf den doppelten Hattrick
Beim Apfelland-Triathlon in Stubenberg holte Andreas Fuchs den dritten Sieg in Serie.
STUBENBERG. Aller guten Dinge sind drei. Das hat Andreas Fuchs beim Apfelland-Triathlon bewiesen. Der Großsteinbacher holte den dritten Mitteldistanz-Sieg (1,7 Kilometer schwimmen, 60 Kilometer Rad fahren, 14 Kilometer laufen) in Folge. "Das ist für mich quasi ein Heimrennen", sagt Andreas Fuchs, der das Rennen in 3:01:26 Stunden beendete. Geholfen hat ihm auch, dass viele Bekannte beim Stubenberg-Triathlon dabei waren: "Sie haben mich angefeuert. Das hat mich motiviert."
Tesar zeigte auf
Die Konkurrenz war heuer härter, besonders der Grazer Bernd Tesar zeigte in Stubenberg sein Können. Fuchs: "Er war stärker, als ich erwartet hätte." Trotzdem wurde Tesar auf der Laufstrecke abgehängt: "Ich habe noch zu ihm gesagt, es tut mir leid, aber ich muss jetzt gewinnen. Dann habe ich einen Zahn zugelegt." Tesar wurde Zweiter (3:02:20), sein Klubkollege bei den Union Tri-Devils, Philipp Tichy, Dritter (3:04:06).
Nach einem erneuten Sieg von Fuchs hat es vor dem Apfelland-Triathlon aber noch nicht ausgesehen. "Ich war sechs Wochen beruflich in Slowenien und hatte kaum Zeit zu trainieren", sagt der EDV-Systembetreuer. Außerdem steckte dem 35-Jährigen noch der Vienna-Man in den Knochen. "Beim Radfahren habe ich übertrieben", meint Fuchs, der das aber auch von einer positiven Seite sieht. "Aber im Vorjahr war auch der Wien-Triathlon nicht sehr gut und ich habe in Stubenberg gewonnen." Einen Hattrick hat Fuchs aber noch vor sich: Der zweifache Langdistanz-Staatsmeister will Ende August in Podersdorf seinen Titel verteidigen. "Nachdem ich jetzt in Stubenberg zum dritten Mal gewonnen habe, deute ich das als gutes Zeichen", sagt Fuchs. Damit auch in Podersdorf aller guten Dinge drei sind. SANDRA MATHELITSCH













