Vereine lassen jetzt ihre Statuten überprüfen
Ein großes Echo löste der gestrige Bericht in der Kleinen Zeitung über Unklarheiten und gesetzeswidrige Passagen in Vereinsstatuten aus.
GRAZ. Zahlreiche Vereine haben reagiert und wollen nun ihre Statuten prüfen lassen, um möglichen Steuernachforderungen zu entgehen.
Für Markus Pichler, den Geschäftsführer der Sportunion, ist dies Anlass für eine Klarstellung: "Man soll in dieser Frage nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Im Sportbereich sind eher die Profivereine im Fußball oder Basketball betroffen, aber nicht die vielen kleinen Hobbyvereine." Pichler verweist etwa darauf, dass man beim Betrieb einer Vereinskantine jährlich bis zu 7300 Euro Gewinn machen darf, bevor man überhaupt kommunalsteuerpflichtig wird. Die Sportunion stehe jedenfalls für nähere Beratungen und Auskünfte gerne zur Verfügung.














