Citybeach: Frau verletzt, Veranstalter reagiert
Am Rande des "Strandfests" bei der Erzherzog-Johann-Brücke wurde eine Grazerin von einer Glasflasche am Kopf getroffen. Gastronom und Veranstalter weisen Schuld zurück.

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Seit sechs Jahren hat Graz rund um die Erzherzog-Johann-Brücke einen Strand. Und dazu ein Strandfest. "Citybeach" nennt sich der Spaß, der mithilfe von 45 Tonnen Sand, 30 Liegen und viel Musik Urlaubsstimmung in die Stadt bringt.
Es ist eine Erfolgsgeschichte. Eine, die heuer schlimm gestartet ist: Denn am Rande der Eröffnung am Freitag wurde eine Grazerin verletzt. "Weil so viel los war, hab' ich mich mit einer Bekannten nahe der Brücke hingestellt", erinnert sich die Grazerin, die anonym bleiben will (Name ist der Redaktion bekannt, Anm.). "Plötzlich spüre ich einen Schlag und dann ist überall Blut. Eine Flasche fiel von der Brücke herunter, mir genau auf den Kopf." Der Abend endet noch recht glimpflich - mit einer Platzwunde und einer Einvernahme durch die Polizei. Besteht doch der Verdacht, dass jemand die Flasche geworfen hat.
Was die 23-Jährige in jedem Fall ärgert: "Dass bei so einem Fest Glasflaschen verkauft werden! Das ist mir erst jetzt bewusst, ich habe dort ja zuvor selber eine Flasche Bier gekauft."
"Wir verkaufen dort keine Getränke in Glasflaschen", entgegnet Rene Koch, beim Citybeach für die Gastronomie verantwortlich. "Die betreffende Flasche muss jemand mitgebracht haben." Auch der Veranstalter weist die Schuld zurück, verweist auf tüchtiges Securitypersonal - und reagiert trotzdem: Alexander Ceh, Obmann der Jungen VP, sowie Stefan Roth von der Agentur "EventKartell" bedauern den Vorfall. "Beim Citybeach gibt es ab sofort nur noch Becher, auch keine Plastikflaschen. Und wir planen, bei der Brücke ein Netz zu spannen."

















