Abgedreht in Liezen
Paul Meschuhs (27) regionale-Doku feiert heute Premiere.

Foto © PrivatSein regionale-Dokumentarfilm wird heute gezeigt: Paul Meschuh
Sie sind ein ungleiches Paar: Dawit, ein in Graz lebender Äthiopier, der bei Isop arbeitet. und Gustav, g'standener Bauer aus Weng und Totengräber. Ein Paar, das eines gemeinsam hat: Sie beide erlebten das Kunst- und Kulturfestival regionale10 im Bezirk Liezen zum ersten Mal.
Der gebürtige Grazer Paul Meschuh hat die beiden mit der Kamera begleitet. Entstanden ist der regionale-Dokumentarfilm "In der Mitte am Rand", der heute Abend im Culturzentrum Wolkenstein in Stainach seine Premiere feiert. "Beide wussten von der regionale davor gar nichts. Das war mir wichtig, dass man abwartet und sieht, was passiert", erzählt Meschuh am Telefon. Also hat der Zufall eine Hauptrolle im Film, der sich an den Stil des Direct Cinema anlehnt.
Bei Dawit und Gustav, erzählt er, war schnell klar, dass die beiden gut miteinander funktionieren. Er nennt es "connecten". Verbunden hat er im Projekt auch Folgendes: die regionale-Geschichte mit den Geschichten seiner und ihrer Protagonisten. "Das intensivste Erlebnis, das ich während der Zeit des Drehens hatte, war die Abschlussveranstaltung, bei der noch einmal alle zusammengekommen sind."
Meschuh, der in München Regie studiert, ist hierzulande bereits mit Kurzfilmprojekten wie der Hip-Hop-Doku "Bitches, Crack & Würstelwasser" (2007) oder der behutsamen Liebesgeschichte "Verschleissteile" (2009), die sich um eine schwer kranke junge Frau dreht, aufgefallen. Heute kehrt er übrigens zum ersten Mal nach letztem Sommer zum regionale-Tatort zurück.
Features
Zur Person
Paul Meschuh, geboren 1984 in Graz, studiert derzeit an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen Regie. Er begleitete die regionale10 im Bezirk Liezen mit seiner Kamera.
Termin: Die Doku "In der Mitte am Rand" ist heute um 19 Uhr im Culturzentrum Wolkenstein in Stainach zu sehen. Ebenso wie die Doku "Stick Climbing".















