Hausaufgaben gab es für den Arche-Noah-Chef Oster
Arche-Noah-Gipfel ergibt: Das Tierheim soll sich künftig auf Kernaufgaben konzentrieren. Veterinäramt soll Missstände beheben lassen.

Foto © Fuchs
Heftig, aber konstruktiv wurde am Montag beim "Arche-Noah-Gipfel" im Büro von Noch-Stadtrat Karl-Heinz Herper diskutiert, der die Vorwürfe im Beisein der zuständigen Behörden und der Leitung der "Arche Noah", des größten steirischen Tierheims, gebündelt auf den Tisch legte: keine Quarantänestationen, Aufnahme von ausländischen Hunden, mangelhafte Tiervergabe, Kritik am Umgang mit den Spaziergehern und unqualifiziertes Personal. Das Veterinäramt müsse verstärkt die Missstände anzeigen, Maßnahmen anordnen und diese auch kontrollieren.
Zwei Stunden lang wurden ausführlich diskutiert. Die Leiter der "Arche Noah", Herbert Oster und Stefan Moser, forderten neuerlich eine Finanzspritze, die Politik die Konzentration der Arche auf ihre Kernaufgaben.
Vereinbart wurde: Die Anzahl der Tiere muss auf den vorgeschriebenen Stand reduziert werden. Die Tierheim-Leitung muss die Vergabe von Tieren nachvollziehbar gestalten. Es wird ein Bescheid erlassen, der besagt: Hunde müssen täglich eine vorgeschriebene Zeit ausgeführt werden, der Name des Spaziergehers muss protokolliert werden.
Zu guter Letzt muss die Arche die Qualifikation der Tierpfleger nachweisen. Angedacht wurde auch ein Quarantäne-Container.
Anfang Mai wird das Gespräch fortgesetzt. Herper wird als SPÖ-Klubobmann daran teilnehmen und weiterhin "ein wachsames Auge" haben.
















