Der "Aprilscherz" war 15 Millionen Euro wert
Der Glückspilz, der vorige Woche - am 1. April - bei Euromillionen 15 Millionen abgeräumt hat, hat sich gemeldet: Sein Vater hatte den Schein für ihn aufgegeben, der Sohn glaubte zuerst an einen Aprilscherz!

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Eine Ziehung am 1. April? Da klingt ein 15-Millionen-Euro-Gewinn im Lotto nach einem aufgelegten Aprilscherz. Und auch der glückliche Gewinner konnte es zunächst kaum glauben, hatte er den millionenschweren Schein doch nicht einmal selbst aufgegeben: Jener Steirer, der in der Vorwoche bei Euromillionen den Europot geknackt und solo leer geräumt hat, verdankt den Millionensegen auf dem Konto seinem Vater!
Euromillionen gespielt
Doch der Reihe nach: Am vorigen Freitag, dem 1. April, gab ein Herr im Bezirk Graz-Umgebung vormittags zehn Euromillionentipps auf. 20 Euro war ihm der Flirt mit Fortuna wert, die Auswahl der Tipps überließ er dem Computer.
Und dieser bewies ein sprichwörtlich glückliches Händchen: Der Steirer konnte sein Glück selbst kaum fassen, als er die Zahlen verglich - der zehnte Tipp bescherte ihm mit den Zahlen 4, 17, 21, 22, 33 sowie 4 und 8 einen Volltreffer (wir berichteten). Und weil es der einzige richtige Tipp unter Millionen anderen in neun europäischen Ländern war, blieb dem weiß-grünen Gewinner der Höchstgewinn ganz alleine.
Blieb ihm? Falsch: Der Mann hatte für seinen Sohn gespielt - und eröffnete diesem die frohe Botschaft, nachdem er die Zahlen verglichen hatte. So nach dem Motto: Du, ich habe für dich Euromillionen gespielt und du hast gewonnen. 15 Millionen . . .
Kein Wunder, dass der Sohn zunächst an einen Aprilscherz dachte. Doch die Sache hatte seine Richtigkeit: Noch am Sonntag meldete sich der Gewinner bei den Österreichischen Lotterien, Montag erhielt er bereits Besuch vom Großgewinnbetreuer, bestätigte Günter Engelhart von den Lotterien am Freitag der Kleinen Zeitung. Viel gibt der Steirer über sich allerdings nicht preis: Er ist in Graz-Umgebung daheim und um die 40 Jahre alt. Familienstand oder Beruf wollte er nicht verraten.
Der jetzige Glückspilz ist übrigens nicht der erste Steirer, mit dem es Fortuna gut meinte: Im März 2009 hatte sich ein Weststeirer mit einem Franzosen kaum vorstellbare 100 Euromillionen geteilt, und genau vor einem Jahr, im April 2010, holte sich ein Oststeirer mit 5 + 2-Richtigen ebenfalls 15 Millionen Euro.
Den österreichischen Rekord hält allerdings ein Kärntner mit 55,6 Millionen im Mai 2008.
















