Fliegerbombe in Graz: Wiener Städtische zahlt
Die Höhe der Schäden nach der Sprengung der Fliegerbombe beim Bahnhof wird noch erhoben. Wiener Städtische zahlt an ihre Kunden.
Quelle © Foto: KLZ Digital Graz: Baustellen-Alltag nach Bombenfund
Laut Gesetz ist der Bund verpflichtet, für Schäden durch Kriegsrelikte aufzukommen, wenn sie durch eine Versicherung nicht gedeckt sind. Eine Versicherung, die Wiener Städtische, ist jetzt vorgeprescht und hat mitgeteilt, dass man den Kunden, die feuer- oder glasbruchversichert sind, die bei der Sprengung der Fliegerbombe am 25. März entstandenen Schäden abdecken wird.
"In solch unerwarteten und außergewöhnlichen Situationen leiden die Geschädigten unter der Ungewissheit, wer für die Schäden aufkommt. Deshalb helfen wir hier unseren Kunden rasch und unbürokratisch", erklärt Landesdirektor Gerald Krainer von der Wiener Städtischen.
"Ist ein Geschädigter nicht entsprechend versichert, haftet der Bund mit 72.000 Euro pro Schadensfall", weiß der Grazer Sicherheitsmanager Wolfgang Hübel. Ganz wichtig: rasche Meldung bei der Polizei am Bahnhof und bei der eigenen Versicherung. HANS ANDREJ















