Pro & Contra Radfahren durch Grazer Parks
Mit dem Frühling erwacht das Leben in den Grazer Parks. Und damit auch wieder der Konflikt um Radfahrer, die illegal durch die Grünanlagen der Stadt strampeln.

Foto © Erwin ScheriauAbsteigen und schieben lautet im Moment die Vorschrift
Die Ordnungswache rückt aus, ermahnt und straft ab, passionierte Pedalritter fordern einmal mehr ein Recht auf Park-Durchquerungen. G7 hörte sich um, wie junge Menschen zum Streitthema stehen. Sollen die Grazer Grünanlagen doch zum Revier für Drahtesel werden?
Pro
Daniel Wolfgruber (27), Telematik-Student: Natürlich sollen wir durch die Parks radeln dürfen, das ist doch viel entspannender und schöner als am Glacis. Man muss ja nicht mit vollem Tempo durchrasen und kann auch Rücksicht nehmen, dann wird das auch für ältere Menschen und Kinder kein Problem sein. Vielleicht wäre es ja gut, die Wege für Radfahrer freizugeben, aber eine Schritttempo-Regelung einzuführen. Die Ordnungswache, die jetzt Radler abstraft, die durchfahren, könnte ja weiter kontrollieren und jene zur Kassa bitten, die rücksichtslos und zu schnell unterwegs sind.
Contra
Lukas Meißl (15), Schüler: Ich fände es nicht gut, wenn Radfahrer einfach auf allen Wegen und kreuz und quer durch den Stadtpark fahren dürften. Da sind ja auch kleine Kinder unterwegs, die nicht immer nur an der Hand der Eltern gehen. Der Park soll doch wirklich eine Ruhezone in der Stadt sein, wo sich die Menschen entspannen können. Wenn man da ständig links und rechts schauen muss und dauernd geklingelt wird, ist das doch ein ziemlicher Stressfaktor. Aber dass man gewisse breitere Routen durch die Parkanlagen als gekennzeichnete Radwege ausweist, das wäre sicher ein guter Weg.
















