"Familie Penner": Die letzte Ausspeisung
Ein Prost auf die Spitzenklöppler: Martin G. Wankos "Penner"-Soap im Grazer Theater im Keller endet im Pointenrausch.

Foto © Theater im Keller - www.tik-graz.at/TIK/index.php
GRAZ. Finale mit Happy-End: Im sechsten Teil von Martin G. Wankos "Penner"-Epos erfüllt sich endlich der Villentraum. Der Dosenbierrunde aus St. Peter winkt der Umzug ins Geidorfviertel - samt Einzug in die dortige "Spitzenklöpplerrunde". Denn "Isi" Ulli Emmer forciert Orts- wie Imagewechsel. Bernd Sracnik als "verhaltensorigineller Durchschnittsdepp" Franz und sein "arbeits- und bildungsresistentes" Bruder Eik Breit passen da wie die Faust aufs Auge. Aus dem Vollen schöpft Wanko noch einmal bei der letzten Ausspeisung seiner Familien-Soap. Mit Prolo-Witz und Pointenknallern, mit "Lotusblume" Mayuna Hasebe auf Vatersuche, Christian Krall als Kärntner Findelkind, der gespenstischen Erbtante Liselotte Slippek und Verwandlungskomiker Alexander Kropsch kommen unter famoser TiK-Regie von Alfred Haidacher Spannung, Spaß und Songs nicht zu kurz. Das schreit nach Fortsetzung. Lässt sich doch schon ausmalen, wie das "bürgerliche" Pendant zur "Familie Flodder" im Nobelviertel aus der Reihe tanzt. EWS














