Nagl: Keine Ausnahmen beim Betteln
Der Kartoffelsalat im lockeren Teil des Abends war gschmackig, das Hendl saftig - und die Mienen der Gäste an diesem Donnerstagabend zeigten, dass dies besser mundete als die soeben zu Ende gegangene Veranstaltung. Zuvor hatte Edmund Müller im Presseclub vorbeigeschaut - und dabei war der neue Chef der Grazer SPÖ Neuigkeiten schuldig geblieben. Es sei eh alles gesagt, so das Credo, egal ob beim Bettelverbot oder in der Causa "Müllers umstrittene Pension". Ob sich Letztere nicht als schwere Last für einen allfälligen Wahlkampf erweisen könnte? "Wir werden sehen", so Müller. Und nach nur 40 Minuten griff auch er zum Kartoffelsalat.
Müllers Forderung, in Graz "sektoral" das Betteln zu erlauben, erteilte indes VP-Bürgermeister Siegfried Nagl eine Abfuhr: Es werde keine Ausnahmeregelungen für Bettelzonen mit der Grazer ÖVP geben. Zugleich verwies er auf die "Freizügigkeit des Arbeitsmarktes" ab 1. Mai. Dies gelte auch für Roma. Nagl: "Es bleibt zu hoffen, dass die Diözese und die nun engagierten Vereine und Firmen entsprechend viele Arbeitsplätze anbieten werden." MICHAEL SARIA
















