Stadt entwickelt mehr für Kinder
Eisel-Eiselsberg will Qualitätsstandards heben.
Dem Ausbau von Qualität im Kinderbildungs- und Betreuungsbereich haben sich Schwarz-Grün mit der Erarbeitung des "Grazer Kinderbildungs- und Betreuungsprogramm 2011 - 2015" verschrieben. Die Qualität soll weiterentwickelt, Organisationsformen der städtischen Einrichtungen optimiert und Konzepte für die Nachmittagsbetreuung ausgebaut werden. "Wir haben dieses Projekt gestartet, um über einige Visionen nachzudenken", sagt Familienstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg. So soll jedes Kind zwischen 0 und 15, das einen Betreuungsplatz braucht, ein maßgeschneidertes Angebot vermittelt bekommen. Den Versorgungsgrad will man bis 2015 ebenfalls steigern: (siehe auch rechts): Bei den Unterdreijährigen auf 33 Prozent, bei den Drei- bis Sechsjährigen soll in allen Bezirken ein Versorgungsgrad von 90 Prozent umgesetzt werden. Weitere Details: In den Kindergartengruppen soll der deutschsprachige Förderbedarf nicht mehr als 50 Prozent betragen. Das Sommerangebot für alle Grazer Kinder bis 15 werde an die Bedürfnisse der Kinder angepasst. Eisel-Eiselsberg: "Wir betreiben keine aktive Hortschließungspolitik, aber alternative Modelle wie Mittagstisch, stunden- oder tageweise Betreuung, Angebote der Jugendwohlfahrt oder Lerngruppen und -cafes sind angedacht." HELMUT BAST
















