Steirische Ferialjob-Börse öffnet 2011 früher und länger
Zum 16. Mal bietet "Logo jugendmanagement" die Ferialjobbörse an, um junge Menschen und Betriebe zusammenzuführen. Heuer zeichnet sich eine Zunahme an Arbeitsangeboten ab.

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Länger als bisher und mit umfangreicherem Angebot hat die steirische Ferialjob-Börse ab Freitag bis Ende August ihr Portal geöffnet, um junge Menschen und Wirtschaftsbetriebe zusammenzuführen. Zum 16. Mal bietet "Logo jugendmanagement" die Plattform an und kann damit auf eine beinahe stetig steigende Zahl von Jobangeboten und eine nach eigenen Angaben hohe Vermittlungsrate zurückblicken.
Die Jobbörse wird seit 1995 angeboten. 2010 stellten Firmen exakt 1.965 Stellenangebote für Ferialjobs oder -praktika sowie Nebenjobs ein. Seit mehreren Jahren bewege sich das Angebot "an der 2.000er-Grenze", sogar in den Krisenjahren, so Projektleiterin Alexandra Koch bei einer Pressekonferenz am Freitag. Rund 80 Prozent der Betriebe und etwa 40 Prozent der suchenden Jugendlichen finden über die Börse einen Job.
Bis zu 17.000 Euro jährlich lasse sich "Logo jugendmanagement" die Ferialjobbörse kosten, wobei Fördergelder des Landes verwendet werden. Jugendlandesrätin Elisabeth Grossmann (S), die selbst in jungen Jahren als Verkäuferin, Sekretärin und Pflegehilfskraft gejobbt habe, sehe Ferialpraktika als Test, um herauszufinden, welche "Schiene man später einschlagen will". Zugleich könnten Unternehmen Talente entdecken.
Laut Leopold Strobl von der Wirtschaftskammer Steiermark hätten sich daraus schon oft Arbeitsverhältnisse ergeben, weshalb "mitmachen einfach logo" sei. Auch die Arbeiterkammer unterstützt die Börse und stehe Jugendlichen mit Rat zur Seite: "Denn nichts ist schlimmer, als wenn ein junger Mensch erstmals ins Berufsleben einsteigt und negative Erfahrungen macht," so Alexander Perissutti.
Koch meinte, dass auch im gut angelaufenen Jahr 2011 vor allem die Gastronomie- und Tourismusbranche wieder am meisten Angebote haben würden: Dort könnten auch die jüngsten mit 15 Jahren leichter erste Erfahrungen sammeln. Im Steigen begriffen seien Stellen in Büros und Wirtschaftsbetrieben. Schwach seien die Angebote momentan noch in der West- und Oststeiermark, wo sich die Projektleiterin noch teilnehmende Firmen wünsche. Neu sei in diesem Jahr der Börsenschluss, denn dieser sei erstmals erst am 31. August. Damit könnten Jugendliche und kurz entschlossene Betriebe auch noch während der Ferien zueinander finden.
















