800.000 Zigaretten geschmuggelt
Steirische Zollfahnder haben einen großangelegten Handel mit geschmuggelten Zigaretten aufgedeckt. 38-Jähriger soll fast 800.000 Zigaretten vertrieben und dadurch einen Schaden von rund 240.000 Euro angerichtet haben.

Foto © Bundesministerium für FinanzenSchäferhund Brix war am Einsatz beteiligt
Die Zollfahndung des Zollamtes Graz konnte unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Leoben einen groß angelegten Handel mit Schmuggelzigaretten aufdecken. Schon im Februar 2009 kam den Ermittlern ein Steirer (38) ins Visier, der in der Ober-steiermark einen schwunghaften Zigarettenhandel aufgezogen hatte. Um auch die Hintermänner ausforschen zu können, wurde der Obersteirer über einen längeren Zeitraum observiert.
Nachdem klar war, dass ein Großteil der gefälschten Zigaretten, die aus der Ukraine stammten, von einem Zigarettenhändler in Wien vertrieben wurde, schlugen die Zollfahnder nun zu. Bei einer Zigarettenübergabe in Wien konnten sowohl der Wiener als auch der 38-jährige Steirer festgenommen werden. Im Rahmen der Hausdurchsuchungen in Wien und der Steiermark gelang es den Tabakspürhunden "Brix" und "Sony" außerdem, ein Zigarettenzwischenlager ausfindig zu machen, in dem eine erhebliche Menge an Zigaretten sichergestellt werden konnte.
"Fast 800.000 Schmuggelzigaretten mit einem Verkaufswert von rund 140.000 Euro wurden von den Schmugglern ersten Ermittlungen zufolge in den vergangenen zwei Jahren vertrieben", sagt Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka. Dem Fiskus entging
dabei ein Abgabenbetrag von rund 100.000 Euro. Außerdem wurden 20 Abnehmer ausgeforscht.















