Wien und Tirol teilen sich Ostbahngründe
Endlich grünes Licht für das "Ostbahn-House" mit Büros und Hotel in Messe-Nähe. Aufsichtsrat genehmigte den Verkauf.

Foto © ARCH. PÜRSTL/LANGMAIER Ein modernes Bürohaus und dazu ein Hotel: 2012 wird am Ostbahnhof gebaut
Die Firmengruppe Pletzer aus dem Tiroler Bezirk Kitzbühel und die Raiffeisen evolution mit Sitz in Wien kaufen die attraktiven Gründe in der Conrad-von-Hötzendorfstraße Ecke Fröhlichgasse. Dort entstehen ab 2012 ein mehrstöckiges Bürogebäude und ein modernes Hotel. Außerdem wird unter städtischer Regie ein Parkplatz errichtet. Der Aufsichtsrat der Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH (GBG) hat dem Verkauf der Liegenschaften zwischen Ostbahnhof und Messekreuzung bereits zugestimmt. Dieser Tage werden die Verträge unterschrieben. Dem Vernehmen nach fließen zwei Millionen Euro, wovon der städtischen Immobilientochter abzüglich der Kosten knapp eine Million Euro in der Kasse bleiben. Rund 14 Millionen Euro werden insgesamt für die Umsetzung des Projektes Ostbahn-House investiert.
Wie GBG-Prokurist Bernd Weiss auf Anfrage bestätigt, steht der Verkauf an die Investoren "kurz vor dem Abschluss". Das Gebäude werde nach den Plänen des Grazer Architektenteams Pürstl und Langmaier realisiert. Das Hotel (260 Betten) soll jene Gruppe betreiben, die mit dem modernen wie preiswerten "roomz" in Wien für Furore gesorgt hat. Den Büropart übernimmt indes die Tiroler Anton-Pletzer-Gruppe (800 Mitarbeiter), die etwa bei der Errichtung des Kärntner Einkaufszentrums Südpark und des Hotels Seepark (Klagenfurt) aktiv war.
















