Üppige Russen-Hits
Mit üppigen russischen Klängen begann die Grazer Oper am Samstagabend das neue Jahr. Volles Haus für Tecwyn Evans und Partner.

Foto © Erwin Scheriau/Sujet
Klangbrillanz und Brio im Dienste der russischen Musikgeschichte lieferten die Grazer Philharmoniker, der Opernchor und faszinierende Solisten. Da funkelte Michail Glinkas Ouvertüre zu "Ruslan und Ludmilla" (1842). Da wagte sich die Norwegerin Susanna Andersson mit warm timbriertem Sopran an Reinhold Glières Konzert für Koloratursopran (1942) und Alexander Aljabjews Bravourstück "Nachtigall" (1825).
Da entrückte Aram Chatschaturjans "Spartacus"-Suite Nr. 2 (1956) in romantisch schwelgerische (Phrygias Adagio) Gefilde. Der um den Extrachor verstärkte Opernchor und das üppige Schlagwerk ließen die Krönungsszene aus Modest Mussorgskis "Boris Godunow" eindrucksvoll funkeln.
Höhepunkte des Programms wurden Alexander Borodins "Polowetzer Tänze" aus "Fürst Igor" (1890) und das virtuose Konzert für Klavier (der Deutsche Clemens Berg), Trompete (der Steirer Hans-Jörg Pirkwieser) und Streicher von Dmitri Schostakowitsch (1933). Zugegeben wurden der "Tahiti-Trott" (1928) von Schostakowitsch und der Marsch aus Sergej Prokofieffs "Liebe zu den drei Orangen".

















