Beichler trifft "Zwilling" Jantscher - Kreuzer muss weiter warten
Seit seinem Wechsel von Sturm zu Hertha BSC läuft es für Daniel Beichler alles andere als rund: zuerst die Verletzung, zuletzt der Zwist mit dem Trainer. Doch der Grazer will sich in Berlin durchbeißen.

Foto © GEPA Sagt nichts mehr: Daniel Beichler
Seine Kritik an Hertha-Trainer Markus Babbel kostete Daniel Beichler 5000 Euro. "Und genau deshalb wird es von mir keine Stellungnahme mehr zu diesem Thema geben", sagte der 22-Jährige. Fakt ist, dass Beichler seit seinem Wechsel zu Hertha BSC kein Fußballspiel auf hohem Niveau mehr absolviert hat.
Kurzeinsätze bei den Hertha Amateuren (4. Liga) waren die ganze Ausbeute. Zuerst warf Beichler eine Verletzung (Leistenoperation) zurück, dann wurde er von Trainer Babbel nicht wirklich berücksichtigt. Ein Umstand, den ein 22-Jähriger ambitionierter Fußballer klarerweise als Katastrophe und "nicht zufriedenstellend" empfindet.
Sturm: Kein Treffen zwischen Stockenhuber und Kreuzer
Den Wechsel nach Berlin bereut Beichler nicht. Durchbeißen heißt seine Devise. Angesichts seines noch dreieinhalb Jahre laufenden Vertrages bleibt dem Youngster auch nichts anderes übrig. Denn an einen Wechsel hat der österreichische Teamspieler (noch) nicht ernsthaft gedacht. Gespräche mit seinem Berater Max Hagmayr wird es in den kommenden Tagen wohl geben. Aber im Weihnachtsurlaub will Beichler von all dem nichts hören, jetzt trifft er sich einmal mit seinem "Zwilling" Jakob Jantscher zum "Play-Station-Spielen, Reden und Rumhängen".
Kein Treffen hat es in dieser Woche zwischen Sturm-Präsident Gerald Stockenhuber und Sportdirektor Oliver Kreuzer gegeben. Demnach konnte es auch zu keiner Vertragsverlängerung Kreuzers kommen. In der kommenden Woche treffen sich jedenfalls noch die Vorstandsmitglieder. Ein Tagesordnungspunkt dabei: Vorbereitung auf die Generalversammlung am 12. Jänner 2011.














