Herper: "Erschreckendes Sittenbild wird bestätigt"
Weiter heftige Kritik an Vergabe von PR-Aufträgen und Postenbesetzungen in Holding Graz.
Von schiefer Optik zu reden, sei da noch der gelindeste Ausdruck, kommentierte gestern SP-Stadtrat Karl-Heinz Herper die Fakten aus dem neuesten Rechnungshofbericht zur Vergabe von PR-Aufträgen sowie zu Postenbesetzungen in der Holding Graz (wir berichteten). "Der Rechnungshofbericht bestätigt das erschreckende Sittenbild", meint Herper, "manche halten die Stadt wohl für einen Selbstbedienungsladen." Harte Kritik gab es auch von FPÖ-Stadtrat Mario Eustacchio: "Das System Nagl ist in Vollbetrieb. Die Versorgungsmaschinerie für VP-Günstlinge ist voll im Laufen." Und auch die KPÖ Graz wettert gegen die "schamlose Parteibuch- und Freunderlwirtschaft im Haus Graz". Schließlich hat das BZÖ nach der Rücktrittsaufforderung an Siegfried Nagl noch ein Schäuferl nachgelegt. Gestern wurde der Rechnungshofbericht an die Staatsanwaltschaft und die Landesaufsicht übermittelt, teilte BZÖ Steiermark-Chef Gerald Grosz mit. HANS ANDREJ














