Zeichen des Zusammenhalts
Posthume Ehrung vor dem Willi-Gaisch-Hörsaal.
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GRAZ. "Ehrungen waren ihm immer ein bisschen unangenehm", meinte Hanno Wisiak über seinen Freund Willi Gaisch. "Aber diese Tafel ist ein Symbol für den Zusammenhalt und die Solidarität", erklärte der Student. Am Freitag, am Tag vor dem ersten Todestag des NS-Widerstandskämpfers und langjährigen Chefs der steirischen Kommunisten, wurde vor dem nach ihm benannten Hörsaal A eine Gedenktafel enthüllt.
Am Abend des 10. Dezember 2009 hatte Gaisch während eines Zeitzeugengespräches einen Schlaganfall erlitten, an dessen Folgen der 87-Jährige bald darauf verstarb. Auf Initiative der Studenten hatte die Uni dann erstmals einen Hörsaal nach einer Persönlichkeit benannt. Gaischs Haltung und Mut während der NS-Zeit wurde von Vizerektorin Irmtraud Fischer, ÖH-Chef Cengiz Kulaz und Werner Murgg (KP) gewürdigt.


















