Für Konfliktstoff wird reichlich gesorgt sein
Am Montag tagt der Aufsichtsrat der Bühnen.

Foto © KanizajStadtrat Gerhard Rüsch: Finanzierung finden
GRAZ. Kommenden Montag tagt der Aufsichtsrat der Bühnen Graz, für Konfliktstoff dürfte gesorgt sein. In einem Interview hatte die Operndirektorien Elisabeth Sobotka gestern in der Kleinen Zeitung darauf verwiesen, dass der Thalia-Ausbau den Bühnen Mehrkosten von rund 1,5 Millionen Euro bescheren werde, die nirgendwo budgetiert seien.
Bauträger Gerald Gollenz (Acoton) reagierte darauf einigermaßen verärgert und betonte, er habe von Anbeginn darauf verwiesen, dass diese Kosten nicht von seiner Firma getragen würden.
Stadtrat Gerhard Rüsch, auch im Aufsichtsrat der Bühnen vertreten, sagte auf Anfrage der Kleinen Zeitung, man sei sich des Problems bewusst und werde "eine Finanzierung suchen". Wer sich an dieser außer der Stadt beteiligen werde, mochte Rüsch noch nicht zu sagen, aber es werde am Montagvormittag Vorgespräche dazu geben.
Den finalen Ausbauplänen fehlt noch die Zustimmung der Altstadtkommission. Dazu Rüsch: "Wenn die ASK dagegen ist, wird es den Bau nicht geben. - Nicht auszuschließen, dass die Jammergeschichte der Thalia weitergeschrieben wird.













