Bei Hölzl kommt es auf die Höhe an
Bernhard Hölzl trifft am Samstag mit Gleisdorf in der Volleyball-Bundesliga auf Ex-Klub Graz.
VOLLEYBALL. Ängste, dass man im Hause Hölzl eine Beule davonträgt, sind unbegründet. Immerhin wurden vorsichtshalber 2,10 Meter hohe Türstöcke eingebaut. Kein Wunder, wenn der Vater 1,93 Meter, die Mutter 1,82 Meter und die beiden Söhne 1,98 und 2,02 Meter groß sind.
Da kommt es gelegen, dass die drei Herren Volleyballer geworden sind. Der Größte, Bernhard Hölzl, ist aktuell in der Bundesliga bei Gleisdorf unter Vertrag. Am Samstag trifft der gebürtige Grazer auf seinen Heimatverein: "Ich habe in Graz meine Karriere begonnen und bis 2007 eine schöne Zeit gehabt. Auch heute drücke ich den Grazern noch die Daumen und freue mich über ihre Siege. Bis auf Samstag, da hoffe ich, dass wir sie in der Tabelle überholen."
Der Mittelblocker wird wie gewohnt mit der Trikotnummer drei agieren. "Meine Lieblingszahl ist eigentlich die Sieben. Aber die Nummer drei habe ich, seit ich in der Bundesliga spiele. Am ehesten stehen sie für drei Blocks pro Spiel, die ich mir im Durchschnitt zum Ziel setze", sagt der Mathematik- und Physikstudent, der sich intensiv mit Statistiken befasst. "Was sich ändern sollte, ist, dass wir die Nummer drei der Steiermark sind. Wir wollen zumindest vor Graz landen. Hartberg ist derzeit noch übermächtig. Das Viertelfinale ist aber das große Ziel."
Bis zumindest 2012 will Hölzl noch in Gleisdorf bleiben: "Das ist mein neuer Heimatverein geworden. Mit einem etwas breiteren Kader ist hier noch sehr viel möglich." MICHAEL LORBER














