Die Graz 99ers gingen in Laibach baden
Zum ersten Mal in dieser Saison unterlagen die Graz 99ers gegen Laibach. Nach der Länderspiel-Pause setzte es in Slowenien ein 3:5.

Foto © GEPA99ers-Goalie Fabian Weinhandl
Graz-Coach Bill Gilligan wusste, wovon er sprach, als er vor der Partie gegen Laibach meinte: "Zwei Wochen Pause waren zu lang. Es ist schwer, wieder den Rhythmus zu finden. Vor allem gegen einen Gegner, der bereits gespielt hat."
Fall Hebar
So holperten die Grazer auch mehr schlecht als recht zurück in die Liga. Nach drei Minuten hätten die Hausherren bereits führen müssen. Und das trotz Powerplays für Graz, in dem aber der Slowene Ziga Pance an die Scheibe kam und 99ers-Keeper Fabian Weinhandl mit einem Schuss prüfte. Sekunden später feuerte Tomi Mustonen die Scheibe an die Latte.
Ein Warnschuss, der die Grazer wach rüttelte. Die 99ers gingen in Folge durch Nick Kuiper (11.) sogar in Führung. Laibachs Antwort lies aber nicht lange auf sich warten: Kurz vor Ende eines Powerplays nahm sich Tomi Mustonen ein Herz und zog von der blauen Linie zum Ausgleichstreffer ab. Ziga Pance setzt einen drauf und erhöhte zum 2:1.
Traum-Solo von Harand
Warren Norris fälschte in der 19. Minute einen Schuss von Iberer ab und verhinderte, dass die 99ers mit gänzlich hängenden Köpfen in die Kabine mussten. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts übernahmen die Hausherren die Partie aber erneut. Ziga Pance traf zum dritten Mal, sein Bruder Erik erhöhte gar auf 4:2 für Laibach. Dann riss der Faden im Spiel der Slowenen und Patrick Harand verkürzte nach einem Traum-Solo auf 3:4.
Kurios das dritte Drittel: Graz ständig am Drücker, spielte wie auf einer schiefen Ebene in Richtung Laibacher Tor. Ausgerechnet in dieser Phase schloss Matej Hocevar aber einen Entlastungsangriff der Slowenen erfolgreich ab und erzielte den 5:3-Endstand.
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Fakten
Olimpija Ljubljana - Moser Medical Graz 99ers 5:3 (2:2,2:1,1:0)
Ljubljana, 2.500, SR Berneker
Tore: Mustonen (13./PP), Pance (16., 25., 32.), Hocevar (49.) bzw. Kuiper (11.), Iberer (19.), P. Harand (36.)
Strafminuten: 8 bzw. 4 plus 10 disziplinar Peintner













