Schlager mit Philosophie und Wahnsinn
Der Seitensprung eines Kabarettisten? Im Gegenteil. Alf Poier kehrt mit der Rockshow "This isn´t it" zurück zu seinen Wurzeln. Alf Poier als Derwisch des Rock 'n' Roll.

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Begann er doch als Mitglied einer Tanzkombo - und träumte damals davon, ein Austropopper zu werden.
Platz sechs beim Song Contest 2003 war eine Zwischenstation, jetzt rockt der 43-Jährige mit der "obersteirischen Wolfshilfe", vier großartigen Musikern, die Konzertsäle, begeisterte schon beim Donauinselfest, Frequency-Festival - und wieder einmal in Graz.
"Sissi Top" wäre in Anlehnung an "ZZ Top" auch eine Bandvariante gewesen, werden die Instrumente doch ordentlich gewürgt. Durch die Zwischenmoderationen ist für alle Kabarett-Fans der Lachfaktor nicht niedriger als bei den Solo-Programmen, stilistisch reicht der Bogen von Rammstein-Metall bis Country, von einer bretternden Neuen Deutschen Welle über Austropop bis Blues, wobei die Liedtexte nicht ausschließlich zum Schmunzeln sind. Schlager trifft auf Philosophie und Wahnsinn. Kongenial etwa: "Der Meister spricht". Poier, der "immer gerne Dinge zusammenbringt, die nicht zusammengehören", ist der neue Derwisch des rot-weiß-roten Rock 'n' Roll.
















