Homogenität von Chor und Ensemble
Unerwartete Überraschung inmitten einer schön und homogen musizierten Aufführung des Mozart-Requiems in der Grazer Stadtpfarrkirche.
GRAZ. Flugs ward da eine große Leinwand aufgebaut und, man hörte und staunte, es erklang Franz Liszts "Praeludium und Fuge über B-A-C-H". Wolfgang Riegler-Sontacchi, der sich der schwierigen Aufgabe mit Finger- und Fußfertigkeit entledigte, war als Organist also auch zu sehen. Eine wunderbare Idee, aber mitten im Requiem - schon etwas seltsam. Weiter ging's mit dem vorzüglich einstudierten Chor des Musikgymnasiums, dem "hauseigenen" Kammerchor; unter Andrea Fourniers höchst kompakter Leitung musizierte ein bestpositioniertes Ad-hoc-Ensemble, und vier das Ensemble krönende Vokalsolisten ließen den Abend (dennoch) zu einem Erlebnis werden.
















