Von Haus aus neu
Welcome-Haus für Migranten steht bis Frühjahr.
Das Projekt "Welcome-Haus" war lange Zeit eine Baustelle - aber bloß im übertragenen Sinne: Denn diese Anlaufstelle für Migranten, einst ein Wahlversprechen von Bürgermeister Siegfried Nagl, wartete bislang vergeblich auf eine Realisierung.
Doch seit Kurzem steht mit der früheren Schule in der Wielandgasse/Keesgasse der Standort fest - und nun auch der weitere "Bauplan": "Wir vereinen dort alle wesentlichen Stellen", so Nagl-Sprecher Thomas Rajakovics. Das Friedensbüro, das Schulamt und das Cultural City Network sind ja schon dort, "im Jänner siedelt das Integrationsreferat dorthin und kurz darauf auch der Migrantenbeirat. Geht alles gut, wird das Welcome-Haus im Frühjahr eröffnet." Und zwar in erster Linie für Migranten-Vereine und Schulen. "Es geht also um Migranten, die mit einem aufrechten Aufenthaltstitel in Graz leben. Das Welcome-Haus ist keineswegs als Anlaufstelle für Asylwerber gedacht." C. GIGLER, M. SARIA
Features
DIE WELCOME-MAPPE
Was es etwa in Wien schon seit 2008 gibt, steht nun auch in Graz vor der Tür: eine sogenannte "Welcome-Mappe", die in sieben Sprachen verfasst sein wird.
Diese Box richtet sich an all jene Migranten/EU-Bürger, die sich erstmals in Graz mittels Hauptwohnsitz niederlassen.
Beinhalten wird die Mappe unter anderem einen Stadtplan samt wesentlicher Anlaufstellen sowie eine Monatskarte für Öffis, verknüpft mit einem Übersichtsplan.
Ab Jänner ist diese Welcome-Mappe in den neuen Servicestellen der Stadt (also bei den "Nachfolgern" der Bezirksämter) erhältlich.
Sehr zur Freude der Organisatoren des Beteiligungsprojekts "Zeit für Graz", denen diese Mappe schon lange ein Anliegen ist.













