"Bauernschach" als geniales Königsspiel
Nach "Cosa Nostra" legt Thomas Stipsits (27) nun ein höllisches Schachspiel hin.

Foto © PrivatThomas Stipsits' Bauernschach
Angesiedelt in Stinatzerberg, wo "die Menschen kein Zurück zur Natur brauchen, weil sie sich von dort nie wegbewegt haben", lässt der rasante Rollenwechsler unter der Regie von Andi Peichl vom bekifften Religionslehrer bis zu Jesus mit holländischem Zungenschlag ein schräges Figurenpanoptikum auftanzen im Gespensterhaus von Schachweltmeister Nikolai Rachimov. Eine Ketten-Hitparade löst der grandiose Imitator mit Ambros singt Danzer, Peter Cornelius kopiert Ambros und so fort aus. Dass das Pointenfeuerwerk in Existenzphilosophie mündet, verleiht "Bauernschach" speziellen Glanz. Womöglich wird Stipsits bald in einem Atemzug mit Polt und Hader genannt.














