Erleichterung an der FH: Ermittlungen eingestellt
Erleichterung an der Fachhochschule Joanneum, konkret am Studiengang Journalismus und PR: Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen Lehrgangsleiter ein.

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Die Staatsanwaltschaft Graz hat die Ermittlungen gegen den Leiter des Studienganges, Heinz Fischer, eingestellt.
Am Höhepunkt des Wahlkampfes war eine anonyme Anzeige eingebracht worden, mit schwerwiegenden Vorwürfen, darunter Amtsmissbrauch und Urkundenfälschung. Die FH-Geschäftsführung und Fischer selbst wiesen die Vorwürfe vehement zurück. Der ÖVP-Postille "Tagespost" waren die Vorwürfe dennoch eine großflächige Berichterstattung wert, wohl auch um die politisch Verantwortliche, SPÖ-Landesrätin Elisabeth Grossmann, zu treffen. Heute gehört die FH in den Zuständigkeitsbereich der ÖVP.
Fischer sprach von einer "massiven Intrige", die nun endgültig geplatzt sei. FH-Rektor Karl-Peter Pfeiffer erklärte bei der gestrigen Graduierung von 27 Journalismus-Absolventen, der Versuch, die Reputation der FH Joanneum mittels anonymer Vorwürfe zu schädigen, sei ins Leere gegangen.
Die nun ressortzuständige VP-Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder erregte Aufsehen mit ihrem Interview in der Kleinen Zeitung: Sie hatte erklärt, alle Studiengänge stünden auf dem Prüfstand, es dürften nicht massenhaft Absolventen produziert werden, die am Arbeitsmarkt nicht gebraucht werden. Gerade an der FH gibt es regelmäßig Bedarfs- und Akzeptanzanalysen. Von den 27 am Freitag graduierten Journalismus-Abgängern haben übrigens 20 bereits eine feste Stelle, und etliche studieren weiter.

















