Schauermärchen als Erlebnis
Schlechte oder gar keine Eltern? Eine gute Frage.

Foto © Clemens Nestroy
Verkommene Erwachsene und ein Kind mit goldenem Herzen spinnen die Fäden in "Die Tochter des Ganovenkönigs" von Ad de Bont. In diesem preisgekrönten Märchenthriller sorgen Korruption, Kinderverkauf, Altenentsorgung und Eltern, die auch vor Sprösslingsmord nicht zurückschrecken, für brachialen Ton. Den beherrschen Karin Gschiel und Felix Krauss als Monarchenpaar gewaltig im Umgang mit dem gepeinigten Nesthäkchen Constanze Winkler. Wobei kommentierende Schnitte der genialen TaO!-Produktion (Manfred Weissensteiner) Kick aus Distanz geben.
Königsbühne im Comicstil und Pappmaskierung (Bernhard Bauer) machen das moderne Schauermärchen zum einzigartigen Schauerlebnis für Jung und Alt.
















