Vergewaltiger wurde jetzt ausgeforscht
Grazerin wurde Anfang August vergewaltigt. Jetzt konnte die Kripo den Tatort eruieren und den Täter ausforschen.

Foto © Scheriau/Sujet
Täter und Opfer lernten sich am 8. August dieses Jahres in einer Grazer Straßenbahn kennen. Der gut aussehende Mann war der 50-jährigen Grazerin gleich sympathisch. Er lud sie auf einen Kaffee ein, die Frau ging mit. Danach begleitete sie ihn auch noch in seine Unterkunft, wie sich jetzt herausstellte in eine aufgelassene Fabrikshalle im der Floßlendstraße. Dort wurde der Mann zudringlich, die Grazerin wehrte sich. Sie hatte keine Chance. Der charmante Fahrgast aus der Straßenbahn, der sie auf einen Kaffee eingeladen hatte, entpuppte sich als brutaler Sexualtäter. Er war die 50-Jährige zu Boden, würgte und vergewaltigte sie.
Flucht
Nachdem der Peiniger eingeschlafen war, gelang dem Opfer die Flucht. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei. Sie konnte aber nicht sagen, wo genau sich der Tatort befand. Nur an die Gegend konnte sie sich flüchtig erinnern. Unbekannt war auch der Name des Täters - das Opfer konnte ihn aber gut beschreiben. Die Fahndung nach dem Vergewaltiger blieb vorerst ohne Erfolg. Doch zwei Monate später gelang den Ermittlern des Landeskriminalamtes (Gruppe für Sittlichkeitsdelikte) der Durchbruch.
Nach umfangreichen Recherchen konnten sie zunächst den Tatort feststellen - eben die aufgelassene Fabrikshalle. "Wir haben die Häuser in der besagten Straße unter die Lupe genommen. Schließlich sind wir auf die alte Fabrik gestoßen", erzählt eine Ermittlerin. Schließlich konnte auch der Verdächtige ausgeforscht werden. Es handelt sich um einen 41-jährigen Rumänen, der seit einiger Zeit in Graz lebte. Bei einer Gegenüberstellung wurde er vom Opfer eindeutig identifiziert. Trotzdem leugnet der Verdächtige. Er habe mit der Vergewaltigung nichts zu tun, beteuerte er beim Verhör immer wieder. Am Dienstag wurde der Rumäne in die Justizanstalt des Grazer Landesgerichtes eingeliefert.

















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