Abgabe soll Glücksspiel eindämmen
Land und Stadt erhöhen die Lustbarkeitsabgabe pro Automaten auf insgesamt 1000 Euro im Monat. Der Grazer Gemeinderat soll grünes Licht für den städtischen Anteil der Erhöhung der Pauschalabgabe von derzeit 300 Euro auf 370 Euro pro Automat und Monat geben.

Foto © Fuchs
Das neue Glücksspielgesetz soll zwar die Möglichkeit bieten, die Zahl der Geldspielautomaten einzudämmen. Doch die Tausenden schon in Betrieb befindlichen Automaten haben eine Schonfrist bis 2015. Mit der empfindlichen Erhöhung der Lustbarkeitsabgabe für Glücksspielautomaten will man hier auf andere Art bremsen. Der Grazer Gemeinderat soll am kommenden Donnerstag grünes Licht für den städtischen Anteil der Erhöhung der Pauschalabgabe von derzeit 300 Euro auf 370 Euro pro Automat und Monat geben.
Schon in der letzten Sitzung vor der Wahl hat der Steiermärkische Landtag die Landeslustbarkeitsabgabe für Glücksspielautomaten von bisher 167,50 Euro auf gleich 630 Euro angehoben. Damit kostet das Halten eines Automaten ab 1. November 1000 Euro.
"Mit dieser Erhöhung haben wir die Abgabe an andere Bundesländer angeglichen. Sie soll dazu beitragen, dass die Zahl der Automaten geringer wird", heißt es im Büro von Finanzstadtrat Gerhard Rüsch (ÖVP). "Ein kleiner Beitrag zur Eindämmung des kleinen Glücksspiels, auch wenn es noch lange nicht die 1400 Euro von Wien sind", freut sich auch Ex-KP-Mandatar Ernest Kaltenegger, der seit 2006 vehement für ein Verbot eingetreten ist.

















