Feuer in Lokal: Polizei vermutet Brandstiftung
Nach einem Brand eines Grazer Lokals Ende August wurde nun ein Verdächtiger angezeigt. Durch den Brand, bei dem niemand verletzt wurde, entstand ein Sachschaden von 170.000 Euro.

Foto © Berufsfeuerwehr Graz
Ein Feuer in einem Grazer Lokal im August dieses Jahres, bei dem ein Sachschaden von 170.000 Euro entstanden war, dürfte mit größter Wahrscheinlichkeit gelegt worden sein. Wie es von der Polizei am Mittwoch hieß, wird der Kellner der Brandstiftung verdächtigt. Der 31-Jährige leugnet die Tat.
Nach umfangreichen Ermittlungen ist ein 31-jähriger Serbe, der in dem Lokal eines Kosovaren in Graz-Wetzelsdorf als Kellner gearbeitet hatte, als mutmaßlicher Brandstifter ausgeforscht worden. Der Tatverdächtige soll in der Brandnacht als letzter das Lokal verlassen und zugesperrt haben. Kurze Zeit später bemerkte ein Fußgänger Rauchschwaden und schlug Alarm.
Das Feuer hatte sich innerhalb kürzester Zeit ausgebreitet. Nachdem technische Ursachen und Fahrlässigkeit ausgeschlossen werden konnten und nichts darauf hindeutete, dass ein Einbruch stattgefunden hatte, fiel der Verdacht auf den Serben. Der mutmaßliche Täter wird nach Abschluss der Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung angezeigt. Er ist nicht geständig, so die Polizei.
















